Automotive: Autos & Zubehör

Teile, Reifen, Autos uvm- hier findet man alles für sein Stahlpferd und Nutzfahrzeug

Ratgeber Auto, Motorrad, Teile & Zubehör

Ob PKW, Transporter oder Motorrad – Fahrzeuge sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. So mancher Orts haben sie bereits den Status eines Familienmitgliedes erlangt. Entsprechend sollten sie behandelt werden. Die Fahrzeughalter sind dazu angehalten, ihren Mercedes, BMW, VW, Audi oder Toyota, samt deren Autoteile stets zu hegen und zu pflegen.

Der Deutsche liebt sein Auto. Mal eben das Kind aus der Kita abholen, für die Oma einkaufen fahren, die schwerbehinderte Tante vom Bahnhof abholen, zur Arbeit fahren - Autos und Transporter sind beseelte Zweckgegenstände. Dementsprechend sollten Sie darauf achten, dass es ihnen gut geht. Aber nicht nur wegen ihrer Lebensdauer und der damit verbundenen Kosten: Es geht schließlich auch um Sie selbst sowie um die Sicherheit Ihrer Familie. Diese darf Ihnen nie zu teuer sein! Daher ist genauestens darauf zu achten, dass Ihr Fahrzeug sich in einem guten Zustand befindet. Ganz gleich ob Sie einen Hybrid, wie den etwa den Toyota Prius NHW 20, oder einen VW Diesel fahren, der Motor und das Getriebe müssen stets intakt sein. Wenn Sie keinen Automatik besitzen, ist die Kupplung von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie einen Schaden aufweist, kann die Sache schnell tödlich ausgehen.

Es reicht nicht einmal im Jahr nach dem Zustand des Fahrzeuges zu schauen. Schließlich geht es um Ihr Leben und um das Ihrer Liebsten. Somit empfiehlt es sich, abgenutzte Autoteile immer rechtzeitig auszutauschen oder reparieren zu lassen. Sollten Sie kein Experte sein, befassen Sie sich eingehend mit der Thematik und lassen Sie sich von Experten beraten.

Motoröl regelmäßig kontrollieren und nachfüllen

Sie sollten regelmäßig den Ölstand checken. Ist das Motoröl mal alle, während sie unterwegs sind, können Sie liegen bleiben. Irgendwann reißt der Ölfilm zwischen Kolben und Motorblockwand. Dann droht der sogenannte Kolbenfresser und alles kann undicht werden. Warten Sie nicht, bis die rote Lampe aufleuchtet, denn dann ist es längst zu spät. Einfach immer darauf achten, dass genügend Motoröl vorhanden ist.

Die richtige Bereifung

Ferner ist darauf zu achten, dass Sie ihrem PKW, zu gegebener Zeit, die passenden Reifen anlegen, sprich Winterreifen und Sommerreifen. Andernfalls könnten Sie und die weiteren Insassen schwere Schäden davontragen. Etwa, indem Sie durch die mangelnde Haftung der Reifen von der Fahrbahn abkommen, oder in den Gegenverkehr geraten. Die Winterreifen und Sommerreifen sind allerdings nicht ausschließlich den Jahreszeiten entsprechend zu nutzen, sondern situationsbedingt. Nehmen wir mal an, Sie fahren in die Schweizer Berge. Während man in den deutschen Großstädten schon mit Shirt herumlaufen kann, liegt dort noch Schnee und die Fahrbahn ist vereist. Also ist es nicht ratsam, dort mit den Sommerreifen herumzukurven. Das sind Dinge, die Sie auf dem Schirm haben sollten. Falls Sie sich bezüglich der Witterungsverhältnisse einer Region nicht sicher sind, nehmen Sie einfach ein weiteres Paar Reifen mit. Sprich, wenn Sie mit Winterreifen losfahren, packen Sie ein Reifenpaar für die milderen Jahreszeiten in den Kofferraum.

Intakte Felgen

Autoreifen sollte man alle fünf Jahre auswechseln. Ihre höchste Lebensdauer – und die erreichen sie nur bei bewusstem Fahren – beträgt acht Jahre. Anders verhält es sich mit Felgen: Die haben kein Ablaufdatum. Bei guter Behandlung können sie sogar mehrere Jahrzehnte überleben. Aber sie müssen in einem ordentlichen Zustand sein. Im hohen Alter sollte man sie allerdings von Zeit zu Zeit auf Risse überprüfen und gegebenenfalls durch Neue ersetzen.

Die lieben Kleinen sicher in der Babyschale oder im Kindersitz transportieren

Wer den Nachwuchs loswerden will, kann ihn einfach ungeschützt auf den Rücksitz verfrachten. Wir gehen aber davon aus, dass Sie verantwortungsvolle Eltern sind. Mit einer altersgemäßen Babyschale, oder einem entsprechenden Kindersitz sind Ihre Sprösslinge dagegen auf der sicheren Seite. Bei einem Aufprallunfall werden sie weder erdrückt oder erschlagen, noch aus dem Wagen geschleudert. Daher sollte sie bei diesem Zubehör nicht geizen. Es gibt auch schon Second Hand gute Angebote.

Sowohl bei der Babyschale als auch bei dem Kindersitz sollten sie auf eine richtig Anbringung achten. Zum Beispiel darf solch ein Sitz nicht rückwärts gerichtet sein, da das Kleinkind bei einem Aufprall von dem Airbag erdrückt werden kann. Zudem müssen die Vorrichtungen für Kinder auch deren Alter entsprechen.

Den Anhänger sicher transportieren

Wenn Sie Dinge transportieren möchten, ist darauf zu achten, dass der Dachträger in Ordnung ist, zu ihrem Fahrzeug passt und fachgerecht angebracht ist. Auch mit einem gängigen PKW-Führerschein der Klasse B ist es Ihnen gestattet einen Anhänger zu fahren. Dies bietet sich für Transporte, Umzüge oder für den Urlaub an. Eine gute Sache, insofern er korrekt angebracht und entsprechend für andere Verkehrsteilnehmer kenntlich gemacht ist.

Das Motorrad – mehr als nur ein Fahrzeug

Motorradfahren ist mehr als von A nach B zu kommen. Es ist ein Hobby, Freiheit, ein besonderes Lebensgefühl und für viele sogar ein Lifestyle. Das klingt jetzt sehr romantisch, allerdings sind Motorradfahrer auf Autobahnen und Landstraßen die am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmer. Intakte Motorradreifen sind da fast noch wichtiger als entsprechende Autoreifen bei einem geschlossenen Fahrzeug. Außerdem können eine qualitativ hochwertige Schutzkleidung und ein hochwertiger Motorradhelm im Ernstfall Leben retten. Das hat die Praxis mehrfach erwiesen.

Mit Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste für den Ernstfall gerüstet

Sollten Sie einen Unfall erleiden, oder zu einem dazukommen, ist es ratsam als erstes die Warnweste anzuziehen. Durch die Reflektorstreifen können andere Verkehrsteilnehmer Sie nämlich erst wahrnehmen. Daher sollten Sie diese Weste auch im Auto und nicht im Kofferraum mitführen. Als nächstes müssen Sie die Unfallstelle durch ein Warndreieck kennzeichnen, welches je nach Situation in angemessener Entfernung auszustellen ist: innerorts in circa 50, auf einer Landstraße in circa 100 und auf der Autobahn in mindestens 200 Metern. Je nach Gegebenheiten (Kurve, Hang, Witterungsverhältnisse,…) empfehlen sich sogar bis zu 400 Meter. Sollte jemand, oder gar sie selbst, bei dem Unfall verletzt worden sein, kommt ihnen der Verbandskasten zugute. Ihn mitzuführen ist ohnehin Pflicht. Dieser Kasten muss komplett sein. Was er enthalten muss ist in der DIN 13164 „Erste-Hilfe-Material – Verbandskasten B“ geregelt. Sie sollten außerdem nicht vergessen, ihn vor dem Ablaufdatum auszutauschen. Die Sache ist Recht einfach, denn das Ablaufdatum steht auf jedem Exemplar.

Fazit: Wer bei Autozubehör geizt, spielt nicht nur mit der eignen Gesundheit und mit dem eigenen Leben. Auch die Beifahrer sowie alle weiteren Verkehrsteilnehmer können nachteilig davon betroffen sein.